Das Immobilienklima des Immobilienstimmungsindex (ISI) von ZIA und IW Köln hat sich etwas aufgehellt. In der Sommerumfrage verbesserte sich der ISI zwar im Vergleich zum Vorquartal um 6,1 auf 22,9 Punkte, konnte den massiven Einbruch im Frühjahr von -22,1 Punkten jedoch nicht annähernd ausgleichen. Vor allem die Geschäftslage wird nun wieder besser eingestuft (+12,5 auf 42,7 Punkte), was das IW Köln auf die Wiederbelebung des Transaktions- und Mietmarkts nach dem Lockdown zurückführt. Die Geschäftserwartungen steigen um 0,4 auf +0,7 Punkte. Ein Fünftel der 126 antwortenden Immobilienfirmen gehen davon aus, dass sich ihre aktuelle Geschäftslage in den nächsten zwölf Monaten weiter verbessern wird. Zwei Drittel erwarten eine gleich gute Geschäftslage. Der Wohnungsmarkt erweist sich als Stabilitätsanker, während bei Büro- und Einzelhandelsimmobilien die Unsicherheit groß ist. Die Erwartungen bezüglich der Miet- und Preisentwicklungen in diesen Segmenten rutschten wegen Corona stark ins Negative.

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