In den ersten drei Quartalen sind laut BNP Paribas Real Estate und JLL Wohnungsportfolios für 16,6 Mrd. Euro gehandelt worden. CBRE und Savills, die Käufe erst ab 50 Einheiten in die Statistik aufnehmen, kommen auf 15,1 bzw. 15,8 Mrd. Euro. So oder so können sich die Zahlen sehen lassen, denn die Ergebnisse übertreffen die Vergleichswerte des Vorjahres deutlich. Dabei macht sich natürlich noch einmal das starke 1. Quartal mit der Adler-Übernahme durch Ado bemerkbar. Aber selbst das dritte Quartal, das einen zweistelligen Rückgang zeigte, fiel langfristig überdurchschnittlich aus. JLL weist darauf hin, dass das Investmentgeschehen stärker als in den letzten Jahren von ausländischen Akteuren getragen wurde. Sie kamen auf einen Marktanteil von 45 %, während sie in den Jahren 2015 bis 2019 fast 80 % des Verkaufsvolumens stemmten. Für das Gesamtjahr erwarten BNPPRE, CBRE und JLL, dass die Marke von 20 Mrd. Euro übertroffen wird, Savills sieht das zweitbeste Ergebnis bisher in Reichweite.

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