Im vergangenen Jahr wurden nach JLL-Berechnungen Wohnimmobilien für rd. 20 Mrd. Euro und damit 7 % mehr als 2018 verkauft. Die Zahl der gehandelten Wohnungen veränderte sich gegenüber dem Vorjahr aber kaum, der Anstieg im Transaktionsvolumen ist also ausschließlich auf eine Preissteigerung zurückzu führen, so Konstantin Kortmann, Head of Residential Investment bei JLL. Aktuell müssen für Wohninvestments etwa 153.300 Euro pro Einheit bzw. 2.300 Euro/m² und damit fast 8 % mehr als im Vorjahr bezahlt werden. Projektentwicklungen verteuerten sich um 9 % auf 303.300 Euro pro Einheit bzw. 4.600 Euro/m². Die JLL-Zahlen beziehen sich auf Transaktionen mit mindestens 10 Wohneinheiten. CBRE und Savills, die ab 50 Einheiten zählen, melden ein Marktvolumen von 16,3 Mrd. Euro (-6 %) bzw. 17,2 Mrd. Euro (+3 %). Für Neubauten in guten Lagen ist CBRE zufolge eine Spitzenrendite von inzwischen 2,5 % üblich. Der Investmentumsatz mit Studenten- und Mikrowohnanlagen schnellte laut Savills um 60 % auf 940 Mio. Euro nach oben.

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