Das Transaktionsvolumen für Wohnportfolios erreichte letztes Jahr den höchsten Wert seit dem Rekordjahr 2015. Die Zahlen der großen Maklerhäuser, die allerdings unterschiedliche Mindestgrößen der Portfolios betrachten, liegen zwischen 19,7 Mrd. Euro (Savills) und 21,7 Mrd. Euro (JLL), die Zuwachsraten gegenüber dem Vorjahr zwischen 7,8 % (BNPPRE) und 21 % (CBRE). Laut JLL ist die Steigerung 2020 nicht auf höhere Kapitalwerte wie im Vorjahr, sondern auf mehr gehandelte Einheiten (+26 % ) zurückzuführen. Fast 40 % des Transaktionsvolumens fällt laut NAI Apollo in die Größenklasse über 500 Mio. Euro. BNP Paribas Real Estate weist darauf hin, dass der Anteil ausländischer Investoren sich gegenüber den Vorjahren von ca. 20 auf knapp 50 % erhöht hat. Die durchschnittliche Rendite fiel laut CBRE im Jahresverlauf von 2,4 auf 2,3 %. Besonders ausgeprägt sei der Rückgang in Randlagen der Metropolen und außerhalb der Top 7. Savills hat ermittelt, dass sich das Transaktionsvolumen für Mikroapartments auf 563 Mio. Euro halbiert hat, während die besonders mietstabilen geförderten Wohnungen ihren Anteil erhöhten.