Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland (Häuserpreisindex) sind im 2. Quartal trotz der Corona-Krise gegenüber dem Vorjahr um 6,6 % und gegenüber dem 1. Quartal 2020 um 2 % gestiegen. Der Trend zu schwächeren Preisanstiegen im Vergleich zu den Vorjahren setzte sich aber fort. Im Quartalsvergleich war der Anstieg höher als die „Schnellschätzung“ von +1,4 %, die das Statistische Bundesamt (Destatis) im August veröffentlicht hatte. Für die Top-7-Städte ermittelten die Statistiker bei den Ein- und Zweifamilienhäusern einen Preisanstieg um 6,5 % im Vergleich zum Vorjahr, Eigentumswohnungspreise stiegen um 6,1 %. Vor einem Jahr waren es hier noch +7,9 % gewesen. In Städten ab 100.000 Einwohnern erhöhten sich die Häuserpreise im Jahresvergleich um 7,3 % und die Wohnungspreise um 8,2 %. Am stärksten legten die Häuserpreise mit +8,9 % in dichter besidelten ländlichen Regionen zu, während sich Wohnungen hier um 5,9 % verteuerten.

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