Die Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland stieg im vergangenen Jahr um 4 % auf 360.600. Im Jahr 2018 waren sich noch um 0,2 % gesunken. Mehr genehmigte Wohnungen als 2019 gab es seit der Jahrtausendwende nur 2016 mit 375.000, merkt das Statistische Bundesamt (Destatis) an. Beim reinen Neubau ohne Um- und Ausbaumaßnahmen gab es ein Plus von 3 % auf 311.200 Wohnungen. Am stärksten legten die Mehrfamilienhäuser (+4,6 % auf 188.500) zu, für Ein- und Zweifamilienhäuser waren es +1,2 % auf 91.000 bzw. +2,6 % auf 21.300. Einen großen Rückgang gab es bei Wohnheimen (-46 % auf 1.780). Die Zahl der Baugenehmigungen verweist zwar auf die künftige Bauaktivität, allerdings steigt laut Destatis die Zahl von noch nicht begonnenen oder noch nicht fertiggestellten Bauvorhaben, also der Bauüberhang, seit Jahren an. Die Baufertigstellungen und damit die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit 2019 werden Mitte 2020 veröffentlicht.

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