Der von JLL aufgestellte Wertindex „Victor“ für erstklassige Büros in den Top-Standorten ist im 3. Quartal um 1,3 % und damit ähnlich wie im 2. Quartal (1,2 %) gestiegen. Am stärksten hat die Bürospitzenlage in München (+2,8 %) aufgrund einer Absenkung der Spitzenrendite von 10 Basispunkten zugelegt. Der gleiche Effekt sorgte in der Düsseldorfer Bankenlage für ein Plus von 1,7 %. Gedämpft wurde die Preisentwicklung dort durch leicht rückläufige Durchschnittsmieten. Die Hamburger Innenstadt folgt mit +1,3 %, wenig Veränderung zeigten die Toplagen in Frankfurt (+0,8 %) und Berlin (+0,2 %). In der Coronakrise setzen institutionelle Investoren auf Sicherheit, sie sind deswegen weiterhin bereit, Core-Büroimmobilien zu Höchstpreisen zu erwerben, erklärt JLL die fortgesetzten Wertanstiege. Der Optimismus für solche Produkte überwiege trotz der ungewissen Aussichten auf den Vermietungsmärkten. Allerdings hat sich der Index auf Jahressicht mit +6,5 % schwächer erhöht als in den beiden Vorquartalen (+9,2 bzw. +8,7 %).

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