Die Kaufpreise für deutsche Wohn- und Gewerbeimmobilien sind im 1. Quartal laut dem heute veröffentlichten VDP-Immobilienindex um 6,3 % auf den neuen Höchststand von 165,1 Punkte gestiegen. Im 2. Quartal dürfte der Aufwärtstrend aber durch die Corona-Pandemie nach Einschätzung des VDP abgewürgt werden. Der Pfandbriefbanken-Verband geht davon aus, dass die Aufwärtsentwicklung mit Ausbruch der Pandemie „deutlich verlangsamt, möglicherweise sogar komplett gestoppt wurde“. Für das Gesamtjahr erwartet der vdp bedingt durch den starken Anstieg in Q1 ein leichtes Wachstum beim Preisindex. Wohnimmobilien verteuerten sich von Januar bis März um 6,5 %, in den Top-7-Städten aber nur um 2,9 %. Die abflachende Preisdynamik in den Metropolen dürfte sich laut VDP auch in diesem Jahr weiter fortsetzen. Die Preise für Gewerbeimmobilien stiegen um 5,4 %. Dabei legten Büroimmobilien um 8,4 % zu, während die Preise für Einzelhandelsimmobilien um 1,1 % und damit im zweiten Quartal in Folge fielen.

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