Im Münchener Stadtrat wird heute darüber entschieden, ob die Mieten der stadteigenen Wohnungsbestände ab August bis zum Jahr 2024 eingefroren werden. Initiatorin des Vorstoßes ist die SPD-Stadtratsfraktion, die dieses Mittel ergänzend zur bereits geltenden Mietpreisbremse einführen will. Betroffen sind laut Angaben der Stadtverwaltung 61.969 Wohneinheiten der städtischen Gesellschaften Gewofag und GWG München. Ob der Antrag angenommen wird, ist offen, da die finanziellen Auswirkungen enorm wären: Die für die kommenden fünf Jahre geltende Mietpreisbremse bedeutet laut Stadtverwaltung für die städtischen Gesellschaften Mindereinnahmen von 58,8 Mio. Euro; wenn die Mieten komplett eingefroren werden, kommen weitere 25,9 Mio. Euro hinzu. Aus Sicht der städtischen Gesellschaften hätte dieses Geld für den Bau von 1.400 neuen Wohnungen genutzt werden können.

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