Die steigende Bedeutung von Telearbeit bei Büronutzern durch die Corona-Krise hat nicht in gleichem Maß Auswirkungen auf die benötigte Bürofläche. Zu diesem Ergebnis kommt eine JLL-Befragung von Investoren, Nutzern und Entwicklern im April. So bevorzugen Unternehmen zum Teil wieder Zellenbüros, reduzieren die Arbeitsplatzdichte in ihren offenen Büroflächen oder halten mehr flexible Büroflächen vor, beobachtet das Maklerunternehmen. Nach Branchen aufgesplittet, erwarten etwa 64 % der Banken und Finanzdienstleister, dass Arbeiten aus der Ferne an Bedeutung zunimmt, aber nur 33 % sehen signifikante Auswirkungen auf den Flächenbedarf. In der Bau- und Immobilienbranche beträgt dieses Verhältnis 71 zu 33 %, in der Industrie 92 zu 36 %.

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