Der Immobilienindex des IW Köln, bei dem jetzt erstmals der ZIA als Partner mitarbeitete, hat sich im 1. Quartal aufgehellt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg er sogar um 8,5 auf 39 Punkte. Die Befragung fand aber noch vor dem Corona-Shutdown statt. Sie dauerte bis zum 9. März, der Dax war bis dahin schon um über 22 % gefallen, Schul- und Grenzschließungen folgten aber erst danach. Dennoch spreche vieles dafür, dass die Immobilienbranche „nur mittelbar“ von der Corona-Pandemie negativ betroffen sein werde, meint das IW. Die Krise habe einen Angebots- und Nachfrageschock ausgelöst, das Bankensystem und damit die Kreditvergabe seien aber nicht betroffen und gefährdet. Zudem seien die Auswirkungen auf die Branche sehr vielfältig, entsprechend unterschiedlich reagierten die Teilsegmente. Im 1. Quartal legte das Immobilienklima bei den Entwicklern und im Bürosektor zu, bei Handel und Wohnen sank es. Die Hotelbranche dürfte spürbar leiden, erwartet das IW.

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