Auf dem deutschen Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien hat ein überraschend starkes Schlussquartal den Rekordumsatz aus dem Vorjahr noch einmal deutlich übertroffen. Die Maklerhäuser sehen das Umsatzvolumen zwischen 68,3 Mrd. Euro (CBRE) und 73,4 Mrd. Euro (BNPPRE), letzteres Maklerhaus beziffert das Umsatzplus mit satten 19 %. Inklusive des gewerblichen Wohnungshandels waren es laut JLL 91,3 Mrd. Allein im vierten Quartal wurden nach Zahlen von Colliers International 28,1 Mrd. Euro umgesetzt, es war damit das mit Abstand umsatzstärkste Quartal aller Zeiten. Darunter waren Megadeals wie der Tucherpark in München und das Frankfurter Squaire sowie die Privatisierung des Gewerbe-Reits Dream Global. Fast die Hälfte des Rekordvolumens entfiel laut Savills auf Büroimmobilien. Der Einzelhandel kam auf einen Umsatzanteil zwischen 14 % (Colliers) und 20 (Savills) und damit etwa auf Vorjahresniveau. Laut Colliers wurden 2019 Einzelhandelsimmobilien für 10,1 Mrd. Euro verkauft. Es folgen Logistikimmobilien und gemischt genutzte Objekte (jeweils 10 %). Unabhängig von der Nutzungsart lag der Investorenfokus klar auf den Top-7-Städten (56 %).

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