Im 4. Quartal wurden laut CBRE 757 Mio. Euro in deutsche Gesundheitsimmobilien investiert, was es zum bislang stärksten Schlussquartal macht. Das Jahresergebnis blieb nach den schwächeren Vorquartalen aber mit 2,1 Mrd. Euro um fast ein Drittel hinter 2018 zurück. Starker Produktmangel habe das Transaktionsvolumen begrenzt, die Nachfrage von Investoren sei weiter hoch, meint CBRE. Das zeigt sich etwa in den im Jahresverlauf um 0,25 Prozentpunkte auf 4,5 % gesunkenen Spitzenrenditen für Pflegeheime, und auch 2020 erwartet CBRE weitere Renditerückgänge. Pflegeheime waren 2019 mit einem Umsatz von 1,2 Mrd. Euro am gefragtesten, danach folgten Seniorenresidenzen und Wohnstifte (470 Mio. Euro), Ärztehäuser (263 Mio. Euro) und Kliniken (135 Mio. Euro). Starke Zuwächse gab es bei den Ärztehäusern (+55 %) und v.a. in dem allerdings recht überschaubaren Segment des betreuten Wohnens (+131 % auf 46 Mio. Euro).

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