Der „Global Retail Attractiveness Index“ (GRAI) von Union Investment und Gfk gab im 2. Quartal für die 15 untersuchten europäischen Märkte im Vergleich zum Vorjahr um drei auf nun 112 Punkte nach. Union Investment spricht von einer relativen Stabilität, wesentlich gestützt durch die weiterhin robusten Arbeitsmärkte. An der Spitze steht trotz eines Rückgangs um 5 auf 121 Punkte erneut Portugal, außerdem behaupteten sich Deutschland (-3 auf 120) und Polen (-8 auf 114) auf den vorderen Plätzen. Auch Spanien und Irland senden positive Signale. Mit Vorsicht zu beobachten seien Tschechien (hier gab es das größte Minus um 15 auf 110 Punkte) und die beiden Schlusslichter Belgien und Schweden. Für opportunistische Investments gebe es nach wie vor Spielräume, so das Fazit von Henrike Waldburg, Leiterin Investment Management Retail bei Union Investment.

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