Der Immobilienklima-Index der Deutschen Hypo sank im Mai nur noch vergleichsweise gering um rd. 2,5 % auf nun 70,2 Punkte. Nach dem Corona-Schock im April mit einem Einbruch um mehr als ein Drittel wertet der Immobilienfinanzierer dies als erstes Anzeichen einer Stabilisierung. Das Investmentklima ging dabei im Mai mit -3,2 % etwas stärker zurück als das Ertragsklima (-1,8 %). Die einzelnen Assetklassen entwickelten sich allerdings höchst unterschiedlich, was zeige, wie nachhaltig diese von der Corona-Krise betroffen sein dürften. Anstiege gab es beim Wohnklima (+10,7 % auf 105,6 Punkte) und im Logistiksegment (+10,4 % auf 133 Punkte). Das Büroklima sank um 5,1 % auf 78,1 Punkte, womit sich der Abwärtstrend abschwächte. Das Handelsklima dagegen sank erneut deutlich um 22,3 % auf 24,5 Punkte, was einen neuen Negativrekord bedeutet. Auch beim Hotelklima ging es mit -23,6 % auf 36,5 Punkte deutlich abwärts.

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