Durch ein sehr starkes Schlussquartal mit rd. 2,5 Mrd. Euro stieg das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt laut Zahlen von JLL und CBRE um rd. ein Viertel auf rd. 4,9 Mrd. Euro. BNP Paribas Real Estate und Colliers International zufolge waren es sogar 5 Mrd. Euro. Dass die Jahresprognosen von 3,5 bis 4 Mrd. Euro klar übertroffen und das zweitbeste Ergebnis seit 2016 erreicht wurde, liegt an einigen großen Abschlüssen (etwa das Frankfurter Squaire mit zwei Hotels) und Offmarket-Deals (Hotel de Rome in Berlin) in Q4. Auch die anstehende Reform der Grundsteuer bei Share-Deals hätte den Druck auf Seiten der Verkäufer erhöht, mutmaßt JLL. Die Spitzenrenditen blieben laut CBRE weitgehend unverändert bei 3,75 %. Knapp zwei Drittel des Gesamtumsatzes flossen laut BNPPRE in die A-Städte, bei den Hotelkategorien dominierten Colliers zufolge mit 60 % noch klarer als sonst die Vier-Sterne-Häuser.

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