Dr. Lübke & Kelber nimmt bislang keine sinkenden Preise auf dem Hotelimmobilienmarkt wahr. Aufgrund des Niedrigzinsumfelds und der geringeren Bautätigkeit sei dies auch weiterhin nicht zu erwarten, schreibt der Makler in einem Marktausblick. Die Corona-Krise werde allerdings den Trend zur Konsolidierung auf Betreiberseite verstärken, was kapitalstarken Marken Opportunitäten zur Expansion eröffne. Sollte es keinen dritten Lockdown geben, geht das Beratungshaus davon aus, dass touristisch geprägte Regionen bis zum zweiten Quartal 2022 das Vorkrisenniveau erreicht haben, kleinere Städte sollten die Werte aus 2019 wieder im vierten Quartal 2022 erzielen. Die A-Standorte werden wegen der starken Abhängigkeit von internationalen Gästen hingegen eine deutlich längere Durststrecke für die Betreiber erfahren. Besonders davon betroffen sind klassische Kongress- und Tagungshotels, aber auch Flughafenhotels. Die Rückkehr zum 2019er Niveau wird daher Dr. Lübke & Kelber zufolge voraussichtlich nicht vor dem zweiten Quartal 2023 erfolgen.