Der deutsche Gewerbeinvestmentmarkt hat im 2. Quartal an Fahrt aufgenommen – trotz geringem Angebot und weiter steigender Preise, wie JLL feststellt. Über 24 Mrd. Euro Transaktionsvolumen stehen JLL, CBRE und BNPPRE zufolge nach den ersten sechs Monaten, Colliers International berechnete 24,9 Mrd. Euro, Savills kam auf 24,2 Mrd. Euro. Das sind zwischen nur 1 % (Colliers) und 6 % weniger als im Vorjahr. Bei den Einzeldeals wurde laut BNPPRE mit 20,1 Mrd. Euro sogar eine neue Bestmarke aufgestellt. Berlin ging regelrecht durch die Decke mit einem neuen Rekordumsatz von ca. 5 Mrd. Euro, während die anderen Top-Standorte im Vergleich zum Vorjahr Federn ließen. Dafür spielten sich Städte wie Erlangen, Nürnberg und Wiesbaden mit Transaktionen im Volumen von über 200 Mio. Euro in den Vordergrund. Bei den Nutzungen bleiben Büroimmobilien mit fast 50 % am gefragtesten, vor dem Einzelhandel, der von der vollständigen Kaufhof-Übernahme durch Signa im Volumen von über 1 Mrd. Euro profitierte.

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