Der Geldumsatz am deutschen Immobilienmarkt ist im Jahr 2018 um 8 % auf einen neuen Höchstwert von 258,9 Mrd. Euro gestiegen. Das hat das Gewos-Institut errechnet, das nach eigenen Angaben die einzige flächendeckende Studie zum deutschen Immobilienmarkt auf Basis tatsächlicher Verkäufe erstellt. Die Zahl bezieht sich auf alle Assetdeals im Wohn- und Gewerbebereich. Der Zuwachs resultierte aus den Preissteigerungen, während die Zahl der Kauffälle um 0,3 % auf 904.400 abnahm. Auf Eigenheime, Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Wohnbauland entfallen 183,4 Mrd. Euro. Das Umsatzvolumen mit Mehrfamilienhäusern legte um 12,3 % auf 33,6 Mrd. Euro zu, die Kauffälle erhöhten sich um 3,6 % auf rund 39.400. In den Top-10-Städten sanken die Kaufälle aber um 2,2 %, während der Geldumsatz um 14,2 % auf 13,3 Mrd. Euro wuchs. Der Umsatz aus Verkäufen von Eigentumswohnungen belief sich bei leicht rückläufigen Kauffällen auf 65,9 Mrd. Euro (+4,8 %).

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