In der EMEA-Region wurden 2019 so viele Unternehmensimmobilien gehandelt wie nie zuvor. JLL bilanziert 460 Transaktionen im Volumen von 23,1 Mrd. Euro, ein Anstieg um 33 % gegenüber dem Vorjahr. Die Immobilien wurden zunehmend als Portfolios und nicht als Einzeltransaktionen verkauft, beobachtet das Maklerhaus. Auch in Deutschland gab es mit 5,8 Mrd. Euro ein neues Rekordvolumen, das allerdings im europäischen Vergleich nur für Platz 2 hinter Großbritannien reichte. Dort entfielen von rd. 7 Mrd. Euro Verkaufsvolumen allein 2,2 Mrd. Euro auf den Gesundheitssektor, während der deutsche Markt zu über 50 % von Industrieimmobilien geprägt ist. JLL erwartet, dass die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Unsicherheiten der Assetklasse einen neuen Schub geben. Unternehmen zeigten sich zunehmend interessiert, Immobilienbestände als kurzfristig nutzbare Instrumente zur Freisetzung von Barmitteln und zur Maximierung des Betriebskapitals zu nutzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.