In den vergangenen zwölf Monaten sind die Büromieten besonders stark in kleineren Städten gestiegen. Catella Research, das regelmäßig 76 Büromärkte der Kategorien A bis D untersucht, ermittelte den stärksten Mietpreis-Zuwachs an den 26 D-Standorten (+8,3 % auf durchschnittlich 11,35 Euro/m²). Zum Vergleich: Die sieben A-Städte zeigten im selben Zeitraum einen Anstieg um 7,2 % (auf 33,29 Euro/m²). Auch die C-Städte legten deutlich zu (+5,6 %), am geringsten verteuerten sich Büromieten in den B-Städten (+3,1 %). Bei den Renditen sind es ebenfalls die D-Städte, die herausragen: In den 26 Standorten wurde der stärkste Renditerückgang innerhalb Deutschlands registriert, die Rendite sank im Durchschnitt um 50 Basispunkte auf nun 6,20 %. Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella, beobachtet, dass sich die Risikoparameter, vor allem an den Standorten B bis D, „zunehmend vermengen“. Angesichts der Corona-Krise seien seriöse Prognosen zur weiteren Entwicklung nicht vertretbar. Beyerle glaubt aber, dass besonders die volatileren Top-Büromärkte in den kommenden sechs Monaten „ein gleichbleibendes Spitzenmiet- und Renditeniveau sehen werden“.

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