Catella bescheinigt den deutschen Büromärkten weitgehende Krisenresilienz. Die durchschnittlichen Spitzenmieten der vergangenen zwölf Monate hätten sich in einem engen Korridor von +1,05 % an A-Standorten bis -0,94 % an B-Standorten entwickelt; die C- und D-Standorte zeigen 0,43 % bzw. 0,44 % Mietwachstum. Die Spitzenrendite in den Top 7 sei um 5 Basispunkte auf 2,83 % gefallen. In B- und C-Städten generiere die starke Investorennachfrage höhere Verkehrswerte. Auch JLL sieht für den Büromarkt in den Top 7 kein Überangebot, obwohl die Nachfrage 2020 um über 30 % gesunken ist und auch die ersten Wochen des neuen Jahres eine „allenfalls verhaltene Entwicklung“ zeigen. Die Bauaktivität stehe noch im Verhätlnis zum aktuellen Bestand und Leerstand. Auch die Vorvermietungsquoten seien weiterhin hoch. Allerdings lägen wegen zunehmender Incentives die Effektivmieten bei einem Fünfjahresmietvertrag mittlerweile im Schnitt um rd. 4 % unter den Nominalmieten.