In den deutschen B- und C-Städten wurden vergangenes Jahr Büroimmobilien im Wert von fast 4,5 Mrd. Euro gehandelt, berichtet Colliers International. Das sind einerseits 16 % weniger als im Rekordjahr 2019, übertrifft andererseits den fünfjährigen Durchschnitt um fast ein Viertel und ist der zweithöchste jemals gemessene Wert. Mit über 641 Mio. Euro wurde innerhalb dieser Gruppe in Nürnberg das mit Abstand höchste Volumen gehandelt. Marktprägend war dort der Verkauf der Projektentwicklung „The Q“ für 300 Mio. Euro. Wiesbaden erreicht mit 518 Mio. Euro den zweiten Platz. Es folgen Essen und Leipzig mit 385 bzw. 372 Mio. Euro. Insgesamt wurden in fünfzehn B- und C-Städten Volumina von mehr als 100 Mio. Euro gehandelt. Neben dem Nürnberger „The Q“ und dem „City Carré“ in Magdeburg stechen die Karstadt-Zentrale in Essen (über 200 Mio. Euro) und die Wiesbadener „Lincoln Offices II“ (150 Mio. Euro) heraus.