Eine ÖPNV-Anbindung in neuentwickelten Stadtquartieren, die zu einer Verkürzung der Reisezeit um 30 Minuten führt, kann die dortigen Immobilienpreise bis in den hohen einstelligen Prozentbereich steigern. Das zeigt eine gemeinsame Studie des Projektentwicklers BPD und des IW anhand von drei Quartiersplanungen in deutschen Ballungsräumen: Für Karlsruhe ergaben sich Steigerungen der Immobilienpreise in Höhe von 3,6 %, für Stuttgart von 5,4 % und für Köln von 9 %. „Diese Erkenntnis kann für den Ausbau von ÖPNV-Angeboten als Grundlage der Finanzierung genutzt werden, da er den Städten und Gemeinden Spielraum beim Bau neuer Quartiere gibt“, sagt Han Joosten, Leiter Marktforschung und Gebietsentwicklung bei BPD. Zudem zeige die Studie, dass eine enge Verzahnung zwischen der Bau- und Verkehrsleitplanung stattfinden müsse.

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